|
|
Copyright © 2003-2008
DEEPWAVE
Initiative zum
Schutz der Tiefsee |
|
 |
|
B Ü C H E R
|
|
| _________________________________________________________________ |
 |
|
|
| |
Bücher und Artikel zur
Tiefsee Englische Bücher
Antiquarisches Weitere
Bücher |
| |
| Die Geheimnisse die Faszination und die Probleme
der Ozeane werden in einer Reihe von Publikationen
dargestellt. Auf dieser Seite stellen wir eine Auswahl
an neuen und älteren, an deutschen und englischen
Büchern und Artikeln zu meereskundlichen Themen
vor. Wir freuen uns auf weitere Anregungen. |
| |
Fisch
kaputt – Vom Leerfischen der Meere
und den Konsequenzen für die ganze
Welt
Charles Clover, Riemann Verlag 2005
Fisch ist auf der Speisekarte in Mode
gekommen. Der weltweite Appetit auf die
Früchte des Meeres nimmt von Tag zu
Tag zu. Die Folge davon: Seit Beginn der
industriellen Fischerei Anfang der 50er
Jahre sind die Fischbestände in den
Ozeanen um sage und schreibe neunzig Prozent
zurückgegangen - bei allen relevanten
Speisefischen von den Tropen bis zu den
Polen. Der Journalist Charles Clover hat
jahrelang weltweit recherchiert und schildert
nicht nur die Fakten, sondern analysiert
auch die politischen und wirtschaftlichen
Zusammenhänge.
Wer auch morgen noch Fisch essen will,
muss heute dazu beitragen, die Zukunft der
Bestände zu sichern. Diese Botschaft
richtet sich nicht nur an Fischer, Manager
und Politiker. Die Konsumenten, die nicht
nach der Herkunft der Fische fragen, sind
für die Überfischung ebenso mitverantwortlich
wie der Skipper, der Quoten ignoriert und
geschützte Bestände dezimiert.
Die meisten Fischbestände befinden
sich in einem kritischen bis katastrophalen
Zustand, und die modernen Fangmethoden fügen
den Ökosystemen der Weltmeere oft schwere
Schäden zu. Die Fischfangflotten der
reichen Industrienationen sichern sich über
Fischereiabkommen den Zugriff auf die Gewässer
der Drittweltländer. Den heimischen
Fischern vieler Entwicklungsländer
nehmen wir damit die Lebensgrundlage.
Wissenschaftler und Umweltverbände
fordern Schutzzonen zur Bestandserholung,
Verringerung der Flottenkapazität und
Herabsetzung von Fangquoten. Doch die mahnenden
Stimmen verhallen meist ungehört. Und
Otto Normalverbraucher konsumiert gedankenlos,
favorisiert neuerdings Sushi, wählt
Fisch auf den exklusiven Speisekarten der
Gourmetlokale oder die pappigen Fischbrötchen
von McDonald's.
Clover schildert die Probleme und zeigt
Ansätze zu ihrer Lösung. Er besucht
die wichtigsten Fischmärkte der Welt,
spricht mit Fischern und Industriemanagern,
erklärt die neuesten Methoden und Technologien
des Fischfangs und der Fischverarbeitung,
gewährt einen Blick in die Töpfe
und Pfannen der Starköche, informiert
über die wenigen, aber im konkreten
Fall durchaus erfolgreichen Ansätze
zur Rettung gefährdeter Bestände
sowie über die Möglichkeiten und
Grenzen der Aquakultur. Ein Ratgeber am
Ende des Buches hilft bei der Auswahl der
bislang nicht gefährdeten Fischarten.
(PR-Text) |
|
 |
|
|
 |
| |
 |
Underwater
Universe
Claudia u. Manfred Hochleithner, Edition
Reuss, 2004
Dieses Buch ist eine Weltsensation! Es
zeigt uns unbekannte Tiere und Lebensformen
des Meeres und seiner Korallenriffe in atemberaubend
schönen Unterwasserfotografien. Die
Formenvielfalt und Farbenpracht der Lebewesen
ist unglaublich und überwältigend.
Ein Buch für alle, die das Staunen
noch nicht verlernt haben und sich für
Natur, Tiere, Meer oder Farben, Formen und
Design interessieren und sich gerne inspirieren
lassen.
Dieser Band lädt Sie ein, die schönen
und bizarren Bewohner der Korallenriffe
durch die Kameraobjektive der Unterwasserfotografen
Dr. Manfred Hochleithner und Dr. Claudia
Hochleithner zu betrachten. Aus Zehntausenden
von Unterwasseraufnahmen der beiden Fotografen
wurden mehr als hundert für den vorliegenden
Band ausgewählt. Sie sollen den Betrachter,
der sich noch nie in dieses Unterwasserreich
gewagt hat, ebenso erfreuen, unterhalten
und informieren wie den Sporttaucher, der
es schon erkundet hat.
In den tiefsten Ozeanen und unergründlichsten
Dschungeln leben zahlreiche ungewöhnliche
Organismen, und das Gleiche gilt für
unsere Korallenriffe - mit dem bemerkenswerten
Unterschied, dass unsere Riff-Organismen
leuchtend bunt sind. Wenn Sie die Bilder
betrachten, werden Sie bemerken, dass viele
Organismen Farbe und Struktur als Mittel
einsetzen, um auf ihren Wirtsorganismen
unentdeckt zu bleiben. Je komplexer eine
Lebensgemeinschaft wird, desto komplexer
werden auch die symbiotischen Beziehungen
zwischen den Organismen. Es ist leicht nachvollziehbar,
dass in geografisch isolierten Gebieten,
wie etwa den Sea Mounts von Galapagos und
Hawaii, Endemiten entstehen, doch auch in
den Riffen im Korallendreieck gibt es zahlreiche
endemische Spezies. Viele dieser selten
gesehenen Lebewesen haben ungewöhnliche
Erscheinungsformen entwickelt, die den kundigen
Betrachter genauso täuschen können
wie den unkundigen. Sie werden in diesem
Band so manches Bild sehen, das jeder Beschreibung
spottet!"
(PR-Text) |
|
|
|
| |
 |
| |
Defying
Oceans End : An Agenda for Action
Linda K. Glover / Sylvia Earle / Graeme
Kelleher, Island Press, 2004
If humankind were given a mandate to do
everything in our power to undermine the
earth's functioning, we could hardly do
a better job than we have in the past thirty
years on the world's oceans, both by what
we are putting into it-millions of tons
of trash and toxic materials-and by what
we are taking out of it-millions of tons
of wildlife. Yet only recently have we begun
to understand the scale of those impacts.
Defying Ocean's End is the result of an
unprecedented effort among the world's largest
environmental organizations, scientists,
the business community, media, and international
governments to address these marine issues.
In June 2003, in the culmination of a year-long
effort, they met specifically to develop
a comprehensive and achievable agenda to
reverse the decline in health of the world's
oceans.
As conservation organizations begin to
expand their focus from land issues to include
a major focus on preservation of the sea,
it is increasingly apparent that we have
to approach marine conservation differently
and at much larger scale than we have to
date. What's also clear is the magnitude
and immediacy of the growing ocean concerns
are such that no one organization can handle
the job alone.
Defying Ocean's End is a bold step in bringing
the resources needed to bear on this vast
problem before it is too late. It offers
a broad strategy, a practical plan with
priorities and costs, aimed at mobilizing
the forces needed to bring about a "sea
change" of favorable attitudes, actions,
and outcomes for the oceans-and for all
of us. (PR)
The Editors
LINDA K. GLOVER is a marine scientist and
Senior Marine Policy Advisor for Conservation
International. She had 38 years of Federal
service in a wide range of ocean research
and policy areas.
SYLVIA A. EARLE is a marine biologist and
has been an explorer-in-residence at the
National Geographic Society since 1998.
She has previously authored Sea Change (Putnam,
1995) and Atlas of the Ocean (National Geographic,
2001).
|
|
 |
|
|
| |
 |
| |
 |
Wale
beobachten -
Ein Leitfaden zum sanften Whale Watching
in Europa und Übersee
Fabian Ritter, Conrad Stein Verlag, 2004
Wal- und Delfinbeobachtung ist zu einem
weltweiten Milliardengeschäft geworden.
Millionen Menschen gehen inzwischen jedes
Jahr auf "Waljagd" mit der Kamera.
Dieser boomende Tourismuszweig, obwohl als
wirtschaftliche Alternative zum Walfang
gepriesen, droht zunehmend selber zum Problem
für die Meeressäuger zu werden.
Nun ist ein Leifaden erschienen, der dem
gewissenhaften Naturfreund die Mittel in
die Hand legt, zwischen sanftem und unsanftem
Whale Watching unterscheiden zu können.
In "Wale beobachten" (der Neufassung
des gleichnamigen Klassikers, der seit langem
vergriffen war), werden die rasante Entwicklung
des neuen Tourismuszweigs "Whale Watching"
geschildert und die verschiedenen Typen
der Walbeobachtung (vom Boot, von Land,
aus der Luft) analysiert. Der Verhaltensbiologe
Fabian Ritter, seit vielen Jahren in der
Whale Watching-Forschung tätig, beleuchtet
eingehend, auf welche Art und Weise Walbeobachtungstouren
die Tiere stören oder gar gefährden
können – und was man als Tourist
oder Bootsführer tun kann, um solch
eine Störung zu verhindern. Praktische
Tipps helfen, eine Reise zu den Walen gründlich
zu planen und vorzubereiten. Außerdem
enthält das Buch eine detaillierte
Beschreibung der 31 häufigsten Wal-
und Delfinarten, die sowohl auf die Biologie
der Wale und Delfine eingeht, als auch die
artentypischen Merkmale benennt. Daher ist
"Wale beobachten" auch als Identifizierungshilfe
sehr nützlich. Wertvoll ist darüber
hinaus die Darstellung der besten Plätze
zur Walbeobachtung in Europa und weltweit,
inklusive genauer Angaben zu den anzutreffenden
Arten und der Walbeobachtungssaison. Die
praktische Anwendbarkeit "vor Ort"
und das handliche Format machen dieses Buch
zum Muss für jeden Whale Watcher.
Aus dem Inhalt:
Was ist Whale Watching? / Geschichte der
Walbeobachtung / Fallbeispiele / Whale Watching
- auf die sanfte Tour / Worauf muss man
als Whale Watcher achten? / Praktische Tipps
zur Vorbereitung, Ausrüstung und eigenen
Aufzeichnungen / Die 31 häufigsten
Walarten (Mit Zeichnungen vom Blauwal bis
zu Flussdelfinen) / Die besten Plätze
zur Walbeobachtung weltweit (vom Boot oder
von Land aus) gegliedert nach Kontinenten
und Ländern / Literatur- und Internet-Empfehlungen
/ Glossar.
Über den Autor:
Fabian Ritter ist Diplombiologe und studiert
seit über 10 Jahren das Verhalten von
Walen und Delfinen im Kontext des Walbeobachtungstourismus.
Er ist wissenschaftlicher Leiter das preisgekrönten
Forschungs- und Bildungsprojektes M.E.E.R.
La Gomera. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher
Veröffentlichungen und zweier Bücher
und setzt sich mit dem Verein M.E.E.R. international
für den Schutz der Wale und Delfine
ein.
(Verlag) |
|
|
|
| |
 |
| |
Tropische
Meerestiere - Bestimmungsbuch für
Taucher und Schnorchler: Rotes Meer, Seychellen,
Komoren, Mauritius, Malediven, Thailand,
Philippinen
Dieter Eichler, BLV Verlagsgesellschaft,
2004
Die Korallenriffe tropischer Meere sind
der am dichtesten besiedelte Lebensraum
unserer Erde. Die verwirrende Vielfalt unterschiedlichster
Tiere und Lebewesen scheint unüberschaubar.
Welche Tiere sind das? Wie leben sie? Warum
kommen sie gerade hier vor? Die Antworten
auf diese und viele andere Fragen stehen
in der Neuausgabe des Standardwerks Tropische
Meerestiere - Bestimmungsbuch für Taucher
und Schnorchler.
Dieter Eichler, weltweit auf seinen Tauchgängen
mit Kamera unterwegs, zeigt hier die häufigsten
Meerestiere des Indischen Ozeans und der
angrenzenden Gebiete: Rotes Meer, Seychellen,
Komoren, Mauritius, Malediven, Thailand
und Philippinen. Er beschreibt wichtigsten
Vertreter aus der Gruppe der Wirbellosen
(z.B. Schwämme, Quallen, Korallen und
andere Blumentiere, Schnecken, Muscheln,
Würmer, Krebstiere, Seeigel, Seesterne)
und der Fische, die den Schwerpunkt des
Buchs bilden. Die Texte nennen Erkennungsmerkmale,
Vorkommen, Lebensweise, Nahrung und Fortpflanzung.
Von jeder Familie werden - je nach Bedeutung
- 1 bis 14 Vertreter mit detailgetreuen
Fotos vorgestellt. In einem weiteren Kapitel
macht der Autor mit den Schwierigkeiten
der Unterwasserfotografie vertraut und erklärt,
wie man zu erstklassigen Bilder gelangt.
Tropische Meerestiere von Dieter Echler
ist ein leicht verständliches, umfassendes
und fundiertes Bestimrnungsbuch, verfasst
von einem profunden Kenner der Unterwasserwelt,
der auf 30 Jahre intensive Tauchpraxis zurückblicken
kann.
(Verlag) |
|
 |
|
|
| |
 |
| |
 |
Gefährliche
Meerestiere erkennen
Biologie - Gefahren - Richtiges Verhalten
- erste Hilfe
Dieter Eichler, BLV Verlagsgesellschaft,
2004
Hände weg von Zackenbarsch und Feuerfisch!
Schwebt der Drückerfisch vertikal übel-
dem Meeresboden, dann ist es aus mit dem
Frieden: Faszination angesichts der Schönheit
und die Gänsehaut vor den in der Tiefe
lauernden Gefahren liegen oft ganz dicht
beieinander. Respekt vor der fremden Unterwasserwelt
ist notwendig, will man als Taucher nicht
unnötig in Gefahr geraten. Dieter Eichier
informiert in seinem neuen Buch „Gefährliche
Meerestiere erkennen“ umfassend und
leicht verständlich über die Gefahren,
die durch Meerestiere für Taucher und
Schnorchier entstehen. Er gibt zunächst
einen Überblick über die vielfältigen
Waffen der Tiere, die mechanisch mit Zähnen,
Stacheln oder Skalpellen und chemisch durch
Nesselinjektionen, Giftstiche oder Giftpfeile
gefährlich werden können.
Im Hauptteil des Buches stellt der Autor
die Arten vor. Um im Notfall rasch helfen
zu können, wird zu Beginn jedes Porträts
kurz hingewiesen auf das Verbreitungsgebiet
der Tierart, auf die Symptome, erste Hilfe
und Hinweise für den Arzt. Anschließend
informiert er über Biologie und das
natürliche Verhalten der Arten, damit
der Taucher Konflikten aus dem Weg gehen
kann.
Das Spektrum reicht von den Schwämmen,
Quallen und Korallen über Schnecken,
Tintenfische, Seeigel und Seesterne bis
zu Haien, Rochen, Muränen, Feuerfischen
und vielen anderen Arten. Am Schluss des
Buches gibt der Autor einen Überblick
über die Erste-Hilfe-Maßnahmen,
zum richtigen Verhalten bei Unfällen
und eine systematischen Übersicht der
Arten.
Gefährliche Meerestiere erkennen ist
eine Pflichtlektüre für alle Schnorchier
und Taucher, die unliebsame Erlebnisse vermeiden
wollen.
(Verlag) |
|
|
|
| |
 |
| |
Warnsignal
Klima - Genug Wasser für alle?
Jose Lozan und Coautoren
Das Problem der Wasserversorgung wird sich
in der nächsten Zukunft weltweit stark
verschärfen. Durch die Erwärmung
der Erde ist bereits heute eine regionaleVeränderung
des Wasserkreislaufs zu beobachten. Extreme
Wettersituationen – Hochwasser und
Überschwemmungen sowie trockene Perioden
– werden häufiger. Die Wasserversorgung
entwickelt sich in vielen Regionen der Welt
nicht nur für die Landwirtschaft sondern
auch direkt für die Bevölkerung
zu einem gravierenden Problem. Mit der Klimaänderung
werden sich die Wasserreserven (Gebirgsgletscher,
Flüsse und Seen sowie Grundwasser)
gravierend verändern. Die Gebirgsgletscher,
die für die Wasserversorgung eine wichtige
Rolle spielen, nehmen in ihrer Größe
ab. Viele kleine Gletscher sind bereits
verschwunden, so dass die davon abhängigen
Flüsse nur während der Regenzeit
Wasser transportieren. Der Schnee bleibt
eine kürzere Zeit liegen.
Während viele südliche Regionen
wie im mediterranen Raum und in Nordafrika
immer trockener werden, nehmen die Niederschläge
in Deutschland zu. Diese Zunahme der Niederschläge
ist besonders stark in den Wintermonaten;
sie betrug zwischen 1971 und 2000 rund 35%.
Auch durch die Zunahme der Wetterextreme
Überschwemmungen (Elbe, Oder, Rhein,
Donau) und Hitzeperioden wie im Sommer 2003
mit vielen Tausenden Toten sind wir hier
direkt betroffen. Die größte
Herausforderung der nächsten Jahrzehnte
der Menschheit ist aber die weltweite Anzahl
von Menschen ohne gesicherten Zugang zu
sauberem Wasser und Sanitäranlagen
drastisch zu reduzieren. Bereits heute hat
ein Fünftel der Weltbevölkerung
keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser. Aufgrund
der Klimaveränderung und Zunahme der
Weltbevölkerung droht die Sicherung
des Menschenrechtes "Genug Wasser für
alle" das Problem Nr. 1 unserer Gesellschaften
zu werden.
Aufgrund der Klimaänderung und der
Intensivierung des globalen Wasserkreislaufs
sowie der Zunahme der Weltbevölkerung
wird in der Zukunft die Wasserversorgung
das Problem Nr. 1 für unsere Gesellschaft
sein. Mit Beteiligung von rund 120 Autoren
aus führenden Institutionen in Deutschland,
Österreich, Russland, Schweiz und Schweden
wird das Problem der Wasserversorgung aus
unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Das Buch (400 Seiten, EUR 34,-) ist an
einen großen Interessentenkreis gerichtet,
nämlich alle, die daran interessiert
sind, das Wasser für kommende Generationen
zu sichern, besonders Studierende, Lehrer
und Wissenschaftler sowie Umweltorganisationen.
Bestellung (versandkostenfrei): jllozan@t-online.de
Tel./Fax. 0 40-4 30 40 38
http://www.rrz.uni-hamburg.de/Warnsignale
|
|
 |
|
|
| |
 |
| |
 |
Quallen
-Gefährliche Schönheiten
Thomas Heeger, Neuauflage 2004 Hirzel-Verlag
Die meisten Urlauber finden sie eklig,
die glibberigen Meeresuntiere. Quallen vermiesen
mit ihren brennenden Tentakeln entweder
die Lust am Badevergnügen oder als
schleimige Überreste das erholsame
Sonnenbad am traumhaften Sandstrand. Dabei
sind Quallen faszinierende Geschöpfe,
die es seit 600 Millionen Jahren schaffen,
sich erfolgreich gegen andere Tiere durchzusetzen.
Anmutig gleiten sie durchs Wasser, wobei
sie sich im kalten Polarwasser genauso wohl
fühlen wie in tropischen Meeren. Sie
haben eine enorme Regenerationsfähigkeit
und schnallen in schlechten Zeiten den Gürtel
einfach enger. Ihre Gifte gehören zu
den stärksten im Tierreich, sie können
schon in winzigen Mengen und innerhalb kürzester
Zeit tödlich sein.
Thomas Heeger hat sich in seinem Buch nicht
nur wissenschaftlich mit diesen gefährlichen
Schönheiten befasst, sondern auch in
ästhetisch überzeugender Form.
Er informiert über die spannende Biologie
der Quallen und stellt gleichzeitig ihre
Anmut und bezaubernde Schönheit dar.
Die Fotografien suchen auf diesem Gebiet
ihresgleichen. Der Kieler Meeresbiologe
Thomas Heeger hat über viele Jahre
hinweg Großquallen in ihrem Lebensraum
beobachtet. Nach sechs Jahren als Professor
an der San Carlos Universität in Cebu/Philippinen
leitet er heute eine philippinische Exportfirma
und setzt sich für Verbesserungen im
Handel mit tropischen Meeresorganismen ein
(Verlagstext)
|
|
|
|
| |
 |
| |
Der
Schwarm
Frank Schätzing, Kiepenheuer &
Witsch, 2004
Frank Schätzing inszeniert die weltweite
Auflehnung der Natur gegen den Menschen.
Ein globales Katastrophenszenario zwischen
Norwegen, Kanada, Japan und Deutschland,
und ein Roman voller psychologischer und
politischer Dramen mit einem atemberaubenden
Schluss.
Ein Fischer verschwindet vor Peru, spurlos.
Ölbohrexperten stoßen in der
norwegischen See auf merkwürdige Organismen,
die hunderte Quadratkilometer Meeresboden
in Besitz genommen haben. Währenddessen
geht mit den Walen entlang der Küste
British Columbias eine unheimliche Veränderung
vor.
Nichts von alledem scheint miteinander
in Zusammenhang zu stehen. Doch Sigur Johanson,
norwegischer Biologe und Schöngeist,
glaubt nicht an Zufälle. Auch der indianische
Walforscher Leon Anawak gelangt zu einer
beunruhigenden Erkenntnis: Eine Katastrophe
bahnt sich an. Doch wer oder was löst
sie aus? Während die Welt an den Abgrund
gerät, kommen die Wissenschaftler zusammen
mit der britischen Journalistin Karen Weaver
einer ungeheuerlichen Wahrheit auf die Spur.
Das globale Katastrophenszenario, das Frank
Schätzing Schritt für Schritt
mit beklemmender Logik entfaltet, ist von
erschreckender Wahrscheinlichkeit. Es basiert
auf so genauen naturwissenschaftlichen und
ökologischen Recherchen, dass dieser
Roman weit mehr ist als ein großartig
geschriebener, spannungsgeladener Thriller.
Das Buch stellt mit großer Dringlichkeit
die Frage nach der Rolle des Menschen in
der Schöpfung. Mit "Der Schwarm",
seinem sechsten Buch, hat sich der Kölner
Bestsellerautor Frank Schätzing in
die erste Reihe großer internationaler
Thriller-Autoren geschrieben. Ein seltenes
Ereignis in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
(Pressetext)
• "Frank Schätzing rettet
den deutschen Thriller." (Hamburger
Abendblatt)
• "Faszinierende Mischung aus
Realität und wirklichkeitsnaher Spekulation.
Selbst Autoren wie Grisham und Turow schreiben
nicht besser als Schätzing." (Berliner
Morgenpost)
• "Hinreißende Dialoge!
Schätzing entwirft Figuren, die den
Leser in ihren Bann ziehen." (Dresdner
Neueste Nachrichten)
• "Ein Kölner Autor schickt
sich an, den großen Namen im Thriller-Genre
Konkurrenz zu machen." (Kölner
Stadt-Anzeiger)
• "Das Meer kämpft zurück!"
(tageszeitung)
|
|
 |
|
|
| |
 |
| |
 |
Deep
Blue
Philip Wilkinson, Gerstenberg, Verlag 2003
Atemberaubend schön sind die Ozeane
- und geheimnisvoll. Deep Blue spürt
diesem Geheimnis nach und gewährt einen
Einblick in verborgene Welten. Von den Küsten
bis in die dunkelsten Tiefen der Meere hat
sich eine endlose Vielzahl an Lebewesen
entwickelt.
Faszinierende Bilder zeigen, wie eine ganze
Armee Blauer Soldatenkrabben sich aus dem
Sand gräbt, wie Killerwale auf Beutefang
gefährlich nah an den Strand geraten,
wie der Blattfetzenfisch sich im Tang verbirgt
und Tölpel im Sturzflug ins Meer tauchen.
Bei Nacht zeigt sich das Gorgonenhaupt im
Korallenriff und traumhaft schön leuchten
Plankton und Quallen. In den dunkelsten
Regionen, fast am Meeresboden, lebt ein
schaurig-schöner Fisch, der Schwarze
Angler.
Deep Blue hält die eindrucksvollsten
Filmbilder des gleichnamigen, von der BBC
produzierten Kinofilms fest und liefert
im Text die Sachinformationen zu diesen
Szenen. Dadurch wird das Buch zu einer Einführung
in die moderne Meeresbiologie. Die ideale
Ergänzung zum Film, für die ganze
Familie. (Pressetext)
|
|
|
|
| |
 |
| |
Die
Welt der Korallen
Yossi Loya und Ramy Klein 2003. Jahr Verlag
Dieses Buch ist unterteilt in neun Kapitel.
Es fängt an mit: Der Entstehung der
Korallenriffe, über die verschiedenen
Korallen (Steinkorallen, achtstrahlige Korallen),
ökologische Störungen im Riff,
Symbiosen, die Wirbellosen des Korallenriffs,
die Fische des Korallenriffs, ein Blick
in die Vergangenheit der Riffe sowie die
menschlichen Aktivitäten am Korallenriff.
Also ein systematisch aufbauendes Buch mit
reichen Illustrationen. Wissenswertes schön
und allgemein verständlich dargestellt.
(Amazon-Rezension) |
|
 |
|
|
| |
 |
| |
 |
Sanfte
Riesen. Das rätselhafte Sterben der
Meeresschildkröten.
Osha Gray Davidson. 2003. mare Verlag
Als Osha Gray Davidson vor Jahren im so
genannten Turtle House vor Maui tauchte,
entdeckte er am Meeresboden einen imposanten
Fels - und traute seinen Augen nicht, als
der vermeintliche Steinbrocken plötzlich
zu schweben begann. Vor ihm erhob sich,
sanft und majestätisch, eine Meeresschildkröte,
die ihn freundlich und neugierig betrachtete.
Über dieser bewegenden Begegnung lag
der Schatten einer Bedrohung, deren Geschichte
zurückgeht bis in den Dezember 1936.
Damals machte der Kurator des New Yorker
Aquariums eine seltsame Entdeckung: Der
Körper einer Meeresschildkröte
war mit Auswüchsen übersät.
Er gab der Krankheit einen Namen - Fibropapillomatose,
kurz "FP" -, ihr Rätsel aber
löste er nicht.
Knapp 70 Jahre später geht das Gespenst
FP in allen Weltmeeren um Meeresschildkröten
auf dem ganzen Globus verenden an einer
Epidemie, die ratlos macht. Osha Gray Davidson
erzählt von dem verzweifelten Bemühen,
einem mysteriösen Feind Einhalt zu
gebieten, und nähert sich dabei den
sanften Riesen auf sehr persönliche
Art. Er erzählt uns von den Menschen,
die ihr Leben den Schildkröten verschrieben
haben, die sie in einer eigens gegründeten
Rettungsstation pflegen. Und er nimmt uns
mit zu den Tieren selbst: zu den übermütigen
Halbstarken und den weisen Großmüttern,
zum treuen Clothahump und zu Buddy, der
in der Station gerettet wird. Zum ersten
Mal erfährt das dramatische Schicksal
der Meeresschildkröten eine umfassende
und wissenschaftlich fundierte Darstellung.
"Sanfte Riesen" ist sowohl ein
liebevolles Porträt der archaischen
Meeresbewohner als auch ein alarmierendes
Plädoyer für einen veränderten
Umgang mit den Ozeanen - in denen es vielleicht
schon bald keine Meeresschildkröten
mehr gibt. (Klappentext) |
|
|
|
| |
 |
| |
| |
Ostsee.
Das Meer in unserer Mitte.
Christoph Neidhart 2003. mare Verlag
Die Ostsee ist das einzige Meer, dessen
Anrainerstaaten allesamt zu Europa gehören.
Und dennoch: Weil uns für ein paar
Jahrzehnte ein Großteil des Ostseeraums
hinter dem Eisernen Vorhang vor tieferen
Einblicken verborgen wurde, war uns vieles
rund um dieses "Meer in unserer Mitte"
in den letzten Jahrzehnten aus dem Blickfeld
geraten.
Doch die über viele Jahrhunderte zuvor
gewachsenen Gemeinsamkeiten sind durch die
Jahre der Trennung nicht weniger geworden.
Und nachdem Polen und die baltischen Staaten
unmittelbar vor dem Eintritt in die Europäische
Union stehen, wird man hier zu Lande dem
Ostseeraum wieder mehr Aufmerksamkeit widmen.
Und die hat er verdient! Nicht nur viele
erkundenswerte Reiseziele hat die Ostsee
zu bieten, deren deutsche Seebäder
sich heute zu neuem Glanz aufputzen. Auch
kulturell hat Europa dieser vielgestaltigen
Region viel zu verdanken: die Philosophie
Kants oder Kierkegaards etwa, die Musik
Griegs oder Sibelius', die Literatur Strindbergs
oder Ibsens und, und, und.
Christoph Neidhardt hat die Länder,
Städte und Inseln des Ostseeraums aus
vielerlei Perspektiven in den kundigen Blick
genommen und berichtet lesenswert von vielen
verschiedenen Orten in und an der See der
Idyllen und Ideen. Von den verschiedenen
Sitten und Bräuchen, vom Trinken und
Essen, vom Schwitzen in Saunen und von den
Wellen der Macht, die rund um und in der
Ostsee bisweilen heftiger tosten als die
Meereswellen es je taten. (Amazon-Rezension)
|
|
 |
|
|
| |
 |
| |
 |
Die
besten Wrack-Tauchplätze der Welt
Egidio Trainito 2003. Jahr Verlag
Wracks gleichen prächtigen Schaustücken
in einem riesigen Unterwassermuseum. Sie
laden ein zu einem Streifzug durch die Geschichte,
erzählen von Handelsflotten, Kriegsschauplätzen,
heftigen Stürmen, tragischen Momenten
und glücklichen Ereignissen.
Dieses Buch stellt einige der schönsten
Wracks aus allen Teilen der Welt vor. Sie
sind zu einem festen Bestandteil der Unterwasserlandschaft
geworden und von bunten Korallen, Schwämmen
und anderen Meeresbewohnern besiedelt. Von
Scapa Flow im Norden Schottlands, bis in
die Karibik, vom Roten Meer bis zu den entlegendsten
Winkeln im Pazifik bietet dieses Buch einen
faszinierenden Einblick in die Geheimnisse
des Wracks.
Mit diesem Buch liegt ein schöner,
aufwendig gestalteter Bildband mit schönen
Fotografien vor, die etwas vom Zauber vermitteln,
der von gesunkenen Schiffen ausgeht. Neben
Texten zur Geschichte der Schiffe finden
sich auch erstklassige Tauchplatzskizzen.
Dargestellt sind Wracks der Karibik (z.B.
die "Captain Keith Tibbets" oder
die "Rhone"), die deutschen und
britischen Kriegsschiffwracks von Scapa
Flow, zahlreiche Wracks des Mittelmeeres
- am interessantesten hier wohl der Supertanker
"Haven" - und das Rote Meer mit
wohlbekannten Schiffen wie der "Carnatic"
und der "Thistlegorm". Die Malediven
sind mit den beiden Wracks des "Shipyards"
vertreten, der Pazifik mit dem Schiffsfriedhöfen
von Truk und Rabaul; last but not least
folgt die "Yongala" als Vertreterin
Australiens. Über die Auswahl kann
man natürlich diskutieren - mir etwa
fehlen Vertreter von Wracktauchparadiesen
wie North Carolina ("Papoose"),
Kroatien ("Baron Gautsch"), Malta
("Um El Faroud") oder der Ostsee
("Jan Heweliusz") - das Beste
ist halt wie überall Geschmackssache.
Kritisch anzumerken ist allerdings, das
die Qualität der Texte nicht mit der
der Bilder mithalten kann - hier fallen
einem einige unnötige Schlampigkeiten
auf. So ist etwa von "Truck Lagoon"
(statt Truk) die Rede, Montgomery soll zum
Zeitpunkt der Versenkung der "Thistlegorm"
die britische Afrikaarmee geführt haben
(tatsächlich übernahm er das Kommando
fast ein Jahr später); ebenso wenig
war Deutschland im 1.Weltkrieg mit den Japanern
verbündet und übergab ihnen deshalb
seine Kolonie Truk (tatsächlich kämpften
die Japaner gegen Deutschland und besetzten
seine Pazifik-Kolonien). Etwas mehr Sorgfalt
hätte hier sicher nicht geschadet...
Trotzdem - angesichts der Qualität
der Abbildungen sieht man gerne über
solche Pannen hinweg. Für Taucher und
Wrackenthusiasten sehr empfehlenswert! (Amazon-Rezension)
|
|
|
|
| |
 |
| |
Niedere
Tiere, Mittelmeer und Atlantik
Peter Wirtz, Helmut Debelius 2003. Jahr
Verlag
Genau wie der "Fischführer Mittelmeer
und Atlantik" von Debelius ein geniales
Buch um einfach mal nachzuschlagen was man
gerade Unterwasser gesehen hat. Vielleicht
nicht geeignet für Meeresbiologie Profis,
aber für den Laien und Durchschnitts-Taucher
sehr interessant!
Aufgebaut nach verschiedenen Arten der
"Niederen Tiere", unter anderem:
Krebse, Krabben, Korallen, Quallen, Kraken,
Muscheln, Würmer, Nacktschnecken...
und vieles mehr. Für jedes Exemplar
gibt es Informationen zur Größe
und hauptsächlichem Vorkommen, oft
werden interessante Details beschreiben.
Es lässt sich also sagen: Wenn's Richtung
Mittelmeer geht, sollte es in keinem Tauchgepäck
fehlen! Ergänzend dazu gibt es den
"Fischführer Mittelmeer und Atlantik".
Mit der Kombination sollte man als Biologie
Laie die Möglichkeit haben, so einige
gesehene Exemplare zu bestimmen und näheres
darüber zu erfahren. (Amazon-Rezension)
|
|
 |
|
|
| |
 |
| |
 |
Sanfte
Riesen. Das rätselhafte Sterben der
Meeresschildkröten.
Osha Gray Davidson. 2003. mare Verlag
Als Osha Gray Davidson vor Jahren im so
genannten Turtle House vor Maui tauchte,
entdeckte er am Meeresboden einen imposanten
Fels - und traute seinen Augen nicht, als
der vermeintliche Steinbrocken plötzlich
zu schweben begann. Vor ihm erhob sich,
sanft und majestätisch, eine Meeresschildkröte,
die ihn freundlich und neugierig betrachtete.
Über dieser bewegenden Begegnung lag
der Schatten einer Bedrohung, deren Geschichte
zurückgeht bis in den Dezember 1936.
Damals machte der Kurator des New Yorker
Aquariums eine seltsame Entdeckung: Der
Körper einer Meeresschildkröte
war mit Auswüchsen übersät.
Er gab der Krankheit einen Namen - Fibropapillomatose,
kurz "FP" -, ihr Rätsel aber
löste er nicht.
Knapp 70 Jahre später geht das Gespenst
FP in allen Weltmeeren um Meeresschildkröten
auf dem ganzen Globus verenden an einer
Epidemie, die ratlos macht. Osha Gray Davidson
erzählt von dem verzweifelten Bemühen,
einem mysteriösen Feind Einhalt zu
gebieten, und nähert sich dabei den
sanften Riesen auf sehr persönliche
Art. Er erzählt uns von den Menschen,
die ihr Leben den Schildkröten verschrieben
haben, die sie in einer eigens gegründeten
Rettungsstation pflegen. Und er nimmt uns
mit zu den Tieren selbst: zu den übermütigen
Halbstarken und den weisen Großmüttern,
zum treuen Clothahump und zu Buddy, der
in der Station gerettet wird. Zum ersten
Mal erfährt das dramatische Schicksal
der Meeresschildkröten eine umfassende
und wissenschaftlich fundierte Darstellung.
"Sanfte Riesen" ist sowohl ein
liebevolles Porträt der archaischen
Meeresbewohner als auch ein alarmierendes
Plädoyer für einen veränderten
Umgang mit den Ozeanen - in denen es vielleicht
schon bald keine Meeresschildkröten
mehr gibt. (Klappentext) |
|
|
|
| |
 |
| |
Ostsee.
Das Meer in unserer Mitte.
Christoph Neidhart 2003. mare Verlag
Die Ostsee ist das einzige Meer, dessen
Anrainerstaaten allesamt zu Europa gehören.
Und dennoch: Weil uns für ein paar
Jahrzehnte ein Großteil des Ostseeraums
hinter dem Eisernen Vorhang vor tieferen
Einblicken verborgen wurde, war uns vieles
rund um dieses "Meer in unserer Mitte"
in den letzten Jahrzehnten aus dem Blickfeld
geraten.
Doch die über viele Jahrhunderte zuvor
gewachsenen Gemeinsamkeiten sind durch die
Jahre der Trennung nicht weniger geworden.
Und nachdem Polen und die baltischen Staaten
unmittelbar vor dem Eintritt in die Europäische
Union stehen, wird man hier zu Lande dem
Ostseeraum wieder mehr Aufmerksamkeit widmen.
Und die hat er verdient! Nicht nur viele
erkundenswerte Reiseziele hat die Ostsee
zu bieten, deren deutsche Seebäder
sich heute zu neuem Glanz aufputzen. Auch
kulturell hat Europa dieser vielgestaltigen
Region viel zu verdanken: die Philosophie
Kants oder Kierkegaards etwa, die Musik
Griegs oder Sibelius', die Literatur Strindbergs
oder Ibsens und, und, und.
Christoph Neidhardt hat die Länder,
Städte und Inseln des Ostseeraums aus
vielerlei Perspektiven in den kundigen Blick
genommen und berichtet lesenswert von vielen
verschiedenen Orten in und an der See der
Idyllen und Ideen. Von den verschiedenen
Sitten und Bräuchen, vom Trinken und
Essen, vom Schwitzen in Saunen und von den
Wellen der Macht, die rund um und in der
Ostsee bisweilen heftiger tosten als die
Meereswellen es je taten. (Amazon-Rezension)
|
|
 |
|
|
| |
 |
| |
 |
Mittelmeer.
Bd. II/1: Bestimmungsführer (Bakterien,
Mikroflora, Mikrofauna, marine Flora und
ursprünglichere Taxa der marinen Fauna)
Robert Hofrichter (Hg.). 2003. Spektrum
Akademischer Verlag
Rezension:
"Fragen zum Mittelmeer? In diesem
Werk finden Sie die Antworten!" - so
wirbt der Verlag für das dreibändige
Kompendium zu Naturgeschichte und Ökosystem
des mediterranen Raums mit dem schlichten
Titel "Das Mittelmeer". Rund 100
FachwissenschaftlerInnen arbeiten unter
der Federführung des Salzburger Meeresbiologen,
Wissenschaftsjournalisten und Naturfotografen
Robert Hofrichter am Zustandekommen des
Werks, das zum Standardwerk der Mittelmeerkunde
im deutschsprachigen Raum werden soll.
Bereits im Dezember 2001 ist der allgemeine
Band 1 erschienen: Er enthält eine
beeindruckend umfangreiche Einführung
in Geologie, Entstehungsgeschichte, Geographie,
Klima, Ökologie und Ozeanographie des
Mittelmeeres. Zahlreiche sinnvoll eingesetzte
Illustrationen und Tabellen helfen bei der
Veranschaulichung eines enorm breiten Spektrums
an Informationen. Auch die bedrohlichsten
Gefahrenquellen - darunter nicht zuletzt
der Massentourismus - werden einschließlich
statistischer Kennzahlen Punkt für
Punkt abgehandelt.
2003 ist mit Band 2 der Bestimmungsführer
- von den Bakterien bis zu den niederen
Tieren - erschienen. Und das sind 859 Seiten
geballte und kenntnisreiche Informationen
zu den marinen Organismengruppen im Mittelmeer.
Nicht nur, dass die wichtigsten Vertreter
der einzelnen Tiergruppen durch einen guten
Bestimmungsschlüssel (und durch die
erstklassigen Fotografien) leicht zu identifizieren
sind, sondern die jeweiligen Experten bieten
dazu noch eine übersichtliche Einführung
in die Systematik und Ökologie der
jeweiligen Tiere.
Etwa 60 informative Zusatztexte komplettieren
den Nutzen dieses lesens- und wissensreichen
Lexikons. Von den "Viren im Meer -
Ein Faktor für das globale Klima"
bis zur "Gelatinöse Bedrohung:
Eine folgenschwere Invasion in das Schwarze
Meer" geben die Exkurse genug Lesestoff
und Anregung sich mit dem ariden Nebenmeer
und deren Lebewesen eingehender zu beschäftigen.
Etwa drei Jahre hat die Arbeit an diesem
Buch gedauert und den mehr als 100 Experten
ist ein wirklich bahnbrechendes Standardwerk
zur Mittelmeerfauna gelungen. Fragen zu
Tieren im Mittelmeer? Die Antworten finden
Sie in Ihrem Bücherregal. |
|
|
|
| |
 |
| |
Unsichtbare
Welten
France Bourely. 2002. Gerstenberg Verlag
Die Unendlichkeit des Mikrokosmos können
wir, genau wie die Weiten des Universums,
allenfalls mit Mikroskop oder Teleskop -
und der Fantasie - bereisen. Und hier wie
dort offenbart sich vor allem eines: die
unglaubliche Schönheit der Natur in
Maßstäben, die dem bloßen
Auge verborgen bleiben.
In diesem opulenten Buch zeigt France Bourély,
ihres Zeichens "kontemplative Biologin"
und mehrfach ausgezeichnete Fotografin,
die Welt aus der Perspektive des Elektronenmikroskops
und ergründet mit technischer Raffinesse
die mathematische Präzision, mit der
die Natur auf kleinstem Maßstab konstruiert
- dort, wo dem Organischen das Organische
mitunter nicht mehr anzusehen ist.
In dem kühlen, ganz in Schwarz-Weiß
gehaltenen Layout treten die ohnehin dreidimensional
wirkenden elektronenmikroskopischen Aufnahmen
beinahe aus den Seiten heraus und scheinen
zum Greifen nahe. Daraus ergibt sich eine
Unwirklichkeit, die das Bedürfnis weckt,
die Dinge in die bekannte Welt zu übertragen.
Also kommt die Baumwanze - so sieht es jedenfalls
aus - mit einem Doktorhut daher und trägt
feine Brüsseler Spitze. Insektenaugen
erscheinen nun wie Kuppeln moderner Galerien,
das Hinterteil einer Mücke wird zum
strahlenden Gesicht und die männlichen
Geschlechtsteile des Erdbeerbaums sehen
aus wie weibliche Brüste.
Begleitet werden die Bilder von Texten,
die mit viel Fantasie das Unsichtbare beschreiben,
die das Wissenschaftliche wiedergeben, vor
allem aber den Blick auf die geheimnisvolle
Schönheit lenken - ohne dabei ins Esoterische
zu geraten. Bourély macht mit der
Kamera, was Ernst Haeckel einst mit Stift
und Feder zu Papier brachte. Und sie zeigt,
wie er, die grandiose Ästhetik des
funktionellen Designs, die der eines Uhrwerks
gleicht oder der filigranen Konstruktion
einer Brücke. (Amazon) |
|
 |
|
|
| |
 |
| |
 |
Top
Diving. Die faszinierendsten Tauchreviere
der Welt.
Angelo Mojetta, Andrea Ghisotti. 2003. Collection
Rolf Heyne
Atemberaubende Fotografien präsentieren
die schönsten Tauchreviere der Welt:
von Korsika, Italien und Spanien über
die berühmten Ziele am Roten Meer bis
zu den exotischen Meeren Afrikas, Asiens
und Lateinamerikas. Spektakuläre Fotografien
und informative Texte berichten von Riffen,
verborgenen Schiffswracks sowie der artenreichen
Flora und Fauna der Meere. Eine große
Übersichtskarte, detaillierte Angaben
über Strömung, Wassertemperatur,
beste Tauchsaison und Tauchtiefe machen
dieses einzigartige Buch zu einem absoluten
Muss.
(Amazon) |
|
|
|
| |
 |
| |
Haie.
Die scheuen Räuber der Meere
Peter Benchley. 2003. mare Verlag
mare Rezension:
Erinnern Sie sich: In einer Sommernacht
schwimmt eine junge Frau an der Küste
des kleinen amerikanischen Badeortes Amity
im Mondlicht ins Meer hinaus, lacht, winkt
ihrem Freund, der betrunken am Strand liegengeblieben
ist, - und wird plötzlich in die Tiefe
gerissen.
So beginnt "Der Weiße Hai",
der 1975 in die Kinos kam. Peter Benchleys
Weltbestseller wurde zum Blockbuster, der
das unbeschwerte Verhältnis der Menschen
zum Meer und seinen Bewohnern für immer
veränderte. Die Urangst vor der Gefahr
aus der Tiefe hatte ein furchterregendes
Gesicht bekommen. Die Zahl der Badegäste
ging drastisch zurück. Doch während
das Buch in 27 Ländern erschien und
an Europas Stränden den gleichen Horror
wie in Japan und Australien auslöste,
wurde Peter Benchley bewusst, dass er mit
einem Thriller zu Weltruhm gelangte, in
dessen Mittelpunkt ein Tier stand, über
das kaum jemand wirklich etwas wusste.
Er hatte ein Monster geschaffen - aber
hatte der Hai das verdient? Mit schlechtem
Gewissen begann Peter Benchley, das Verhalten
von Haien zu erforschen, und unternahm über
25 Jahre hinweg immer wieder Tauchgänge,
um dem Tier von Angesicht zu Angesicht zu
begegnen.
Das Ergebnis ist "Haie", ein
Buch, in dem Peter Benchley seine Erlebnisse
mit Weißen Haien erzählt, die
bis zu sieben Meter messen, tausende von
Zähnen haben und die Spitzengeschwindigkeit
eines Atom-U-Bootes erreichen; die über
einen Monat ohne Nahrung auskommen können;
die ersticken, wenn sie nicht permanent
in Bewegung bleiben - und die niemals gezielt
einen Menschen angreifen würden. "Haie"
bringt uns auf den neuesten Stand der Haiforschung
und ist ein packender Bericht darüber,
wie Peter Benchley selber erlebte, dass
sein Romanmonster die Faszination des wirklichen
Tieres nicht annähernd erreicht. |
|
 |
|
|
| |
 |
| |
 |
Warnsignale
aus Nordsee & Wattenmeer
J. Lozan (Hrsg). 2003. Direktbestellung bei
"Wissenschaftliche Auswertungen",
Imbekstieg 12, D-22527 Hamburg, E-Mail: JLLozan@t-online.de
Aus dem Klappentext:
Die Nordsee ist mit einer Fläche von
ca. 750 000 km2 und einem Einzugsgebiet
von über 840.000 km2 (ohne Ostsee),
in dem mehr als 185 Millionen Menschen aus
zwölf europäischen Nationen leben,
das wichtigste Randmeer des Nordostatlantik.
Nach wie vor stehen die Nordsee und der
Zustand ihres Ökosystems im Zentrum
des Interesses aller Anlieger nicht nur
wegen ihrer ökologischen Bedeutung,
sondern auch aufgrund ihrer vielseitigen
Nutzung; sei es durch die Produktion von
Nahrung, die Gewinnung von Energie und Rohstoffen
oder andere Nutzungsmöglichkeiten wie
als Wasserstrasse oder Erholungsgebiet.
Nach jahrelangen Bemühungen zur Verringerung
der Schadstoffbelastung findet der Leser
im vorliegenden Buch die neuesten Ergebnisse
zur aktuellen Umweltsituation in der Nordsee.
Dazu gehören auch Informationen zur
Gewinnung von Offshore-Windenergie und mögliche
Auswirkungen auf Pflanzen und Tiere, zum
Robbensterben 2002 sowie zu Folgen des Elbe-Hochwassers
im selben Jahr. Ein abschließendes
Kapitel befasst sich mit der Frage, was
getan werden soll, um die Nordsee angemessen
zu überwachen, gegen Missbrauch zu
schützen und auch ihre Biodiversität
in Schutzgebieten zu erhalten. Insgesamt
haben sich über 120 Fachleute an diesem
Werk beteiligt. |
|
|
| |
 |
| |
Die
Speisung der Finsterlinge
Lars Abromeit. GEO-Heft 12 /2002
Eingerahmt in die gängigen faszinierenden
Bilder von Tiefseetieren von BBC, MBARI
und Co. widmet sich dieser Artikel der Nahrungsbeschaffung
in der Tiefsee. Abromeit befand sich mit
auf Expedition an Bord der "Hakon Mosby",
bei der die Wissenschaftler Ulf Bramstedt
und Marsh Youngbluth der Vertikalwanderung
der Tiefseequalle Periphylla periphylla
auf die Spur kommen wollten. Eine gelungene
Reportage der Überlebensstrategien
einiger Tiefseetiere. |
|
 |
|
|
| |
 |
| |
 |
Der
unsichtbare Kontinent. Die Entdeckung der
Meerestiefe.
Robert Kunzig 2002. mare Verlag.
mare Rezension:
Stellen Sie sich vor, Sie blicken eines
Morgens aus dem Fenster und sehen Quallen.
Nicht die üblichen Singvögel,
sondern einen Himmel voller Quallen und
Salpen, die Plankton fangen. Hin und wieder
gleitet lautlos ein Hai oder Tunfisch vorbei;
hin und wieder leuchtet eine der Quallen
wie ein überdimensionales Glühwürmchen
auf. Robert Kunzig hat diesen "Himmel"
erforscht. "Der unsichtbare Kontinent"
versammelt die neuesten Erkenntnisse aus
dem Inneren unserer Ozeane und wurde mit
dem Aventis-Wissenschaftspreis 2001 ausgezeichnet.
In der Begründung der Jury heißt
es: "Dieses Buch eröffnet uns
leidenschaftlich, überraschend und
wissenschaftlich fundiert eine völlig
neue Welt. Noch nie wurde so spannend von
den Geheimnissen der Tiefsee erzählt."
|
|
|
| |
 |
| |
Drei
Meilen tief.
James Hamilton-Paterson. 2001. btb
Aus dem Klappentext:
Irgendwo auf dem Meeresboden des Atlantik
liegen zwei Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg:
ein japanisches U-Boot und die "SS
Aurelia". Sie sind nicht gleichzeitig
gesunken und auch nicht an der gleichen
Stelle zu finden Aber sie haben eines gemeinsam:
sie hatten beide mehrere Tonnen Gold an
Bord. Im Oktober 1994 wurde Hamilton-Paterson
gefragt, ob er sich dem "Projekt Orca"
anschließen wolle, einer Gruppe von
Leuten, die nach den versunkenen Schiffen
und dem Schatz suchen wollten. Für
ihre Expedition charterten sie das russische
Forschungsschiff Keldysch samt seiner Besatzung
von Ozeanographen und den berühmten
"MIR"-Tauchbooten, die schon beim
Filmen der Titanic zum Einsatz gekommen
waren.
Das Buch ist mehr als nur die Geschichte
einer Schatzsuche. James Hamilton-Paterson,
der großartige Biograph des Meeres,
der Poet der Sachlichkeit, wie die Kritik
ihn nennt, erzählt von dem faszinierenden
Erlebnis, in einer winzigen Tauchkugel schwerelos
hinabzusinken | | | | |